Unholy Roman Empire

FAQ of Histories of Our World
By Alex Nochbe, BA, SD, FE, QB


1. Why haven't you been updating?

People are more interested in deviant history rather than actual history. It's the fad amongst the Moorish Web-dens. Unless I get with the trend, well - you probably know.

2. Could you go into the sciences and list them?

Of which standard?

3. The league perhaps?

A) "Dutch" Sciences - "Natural" - art & nature, relationship thereof
B) "British" Sciences - "Military" - utilization of Marines, Navy, & Army
C) "Prussian" Sciences - "Social" - welfare progreams/Army as part of society
D) "Political" Sciences - "Politics" - based on negotiations, lying, etc.
E) "Historical" Sciences - "Philosophy" - based on views of Man & personality
F) "Naval" Sciences - "Economics" - Swedish politics/naval policies; mostly dependent on the economic policies of the East and how one can utilize a Home Fleet for the gains that would otherwise be done by the military
G) "Polish" Sciences - "Demokratik" - based on the Polish viewpoint of direct democracy with "lords" retained as a byproduct of history and not dismissed within the move towards social welfare nor military as a social insitution
H) "Conservative" Sciences - "Puritans" - mostly seen in the Middle Kingdoms and Wutternburg; dependent on religion as an insitution as well as the move towards economic and military reform in the best possible way to avoid becoming a "fallen" Kingdom (i.e. "Rome"/UHRE) as well as of the League.
I) "Anarchic" Sciences - "Italia" - based on the freedom of the self as well as movements to improve one's self in this model, with government restricted only to the bare bones of substance, as well as the constant use of war as to define the self as the building blocks of the said entity.

4. What happened to the Reichs-Chancellor and the President?

The Chancellor was retained throughout the League and still is, although the duties have been deviated somewhat. The Reichs President does the formal politics with the seperate entities that make up the League. The Chancellor simply focuses on the politics of the League. The Reichs Chancellor is the leader of the League and the acutal figurehead of power. This was established during the Prussian Era due to Fredrick II's occupation with the Polish Crisis.

5. What about opera?

Opera is the "high form" of the Spearian plays that focus simply on three aspects; tragedy, comedy, and satire. Within the League itself, Opera was used more for two aspects; entertainment and satire. Although the Germans were appreciative of the usage of deviant history, the movement was mostly on education and adoption of folk tales towards various League policies that might seem verbotten to speak aloud. As one got towards the Middle Kingdoms, this focus on the folk tales merged with Johannist beliefs, and become more of educational tool rather than opinions of the playwrights.

6. Did Novgorod ever join back the League?

Novgorod did join back due to the Tverian Wars with Tver "adopting" the Commonwealth troops into their own army (through conversion) and utilizing it to stablize their own regime. Although the re-joining was mostly based on Lord Admiral Haakon Lars, to this day Novgorod holds itself a "republic", and not of the League.

7. What is the Imperialist School?

It's basically focused on the strengths of Roman Catholicism and the Imperial gains of Spain. It was often referred to as "the anti-League" philosophy. Much of the tenets of this school were adopted by Western Italian provences.
 
German translation.

Yes, I got the OK... here's the prologue.

PROLOG

Wohin sein Auge fiel, erblickte er das Blutbad: dunkle Flecken, die die Straßen in finsteres Rot warfen und Rinnsale, die unter den Hufen tausender Pferde immer weiter verteilt wurden. Sogar die Veteranen wandten des Öfteren ihre Blicke von ihrem Werk ab, schlugen ein Kreuzzeichen und murmelten Gebete. Kein Gegner wurde verschont: alle hiesigen Sarazenen waren ohne Mitleid abgeschlachtet worden. Rache für die von den Soldaten Christi zurückeroberte heilige Stadt. Der Mann auf dem Pferd lächelte, während er die Überreste des Schlachtfeldes von seiner erhöhten Position aus überblickte.

Er war, obwohl gealtert, kräftig gebaut, in teure Rüstung gehüllt, die den schwarzen Adler auf goldenem Feld zur Schau stellte. Ein großes Schwert ruhte an seiner Seite, mit Gold und Juwelen verziert: ein Statussymbol in einer vom Krieg zerfressenen Welt. Der große, rote Bart des Mannes zeigt mehr als eine Strähne grauen Haares; seine Gesten, obwohl sie von seiner Kraft Zeugnis ablegten, machten sein Alter mehr als deutlich.

Während die Ritter aus seinem Gefolge auf die heilige Stadt Jerusalem herabblickten, die in Plünderungen, Massakern und Vergewaltigungen versank, ergötzte er sich an seinem Triumph. Dies war eine Leistung, die nicht einmal die größten seiner Vorgänger erreicht hatten, der krönende Abschluss eines erkämpften Lebenswerkes, das viereinhalb Jahrzehnte zu seiner Vollendung benötigt hatte. Er konnte sich an die Tage erinnern, als nach der Eroberung von Edessa durch die Sarazenen Panik im christlichen Abendland um sich griff. Er erinnerte sich auch an die Erniedrigung, die sein Onkel und Vorgänger erleiden musste, als er zu seinem fehlgeleiteten Abenteuer in fremde Länder aufbrach. Nun war die Zeit für ihn gekommen, diese Erinnerungen auszumerzen.

Er dachte zurück an die Kirchenmänner im weit entfernten Rom, ihrer angeborenen Überlegenheit ihm und seinesgleichen gegenüber so sicher, aber zu feige, etwas anderes zu tun, als sich hinter den Mauern des Vatikans zu verstecken, während die wahren Männer kämpften und starben, damit das Wort Gottes und seines Sohnes in jenes Länder gebracht wurde, aus denen diese Schwächlinge schon lange geflohen waren.
Die Sarazenen, mochten sie auch Ungläubige und Ketzer sein, waren in seinen Augen mehr Wert als der überhebliche, kontrollsüchtige sogenannte “Vikar Christi” und seine Bande von Kriechern und erbärmlich guten Manipulatoren; jene Bande, die es gewagt hatte ihm, dem Heiligen Römischen Kaiser, sein Geburtsrecht und das Geburtsrecht seines Reiches zu verweigeren.

Die Sarazenen, wie irregeführt sie auch sein mögen, waren zumindest mutige und furchtlose Kämpfer, die sich seinen Männern bis zum Letzten widersetzten und die als Belohnung für ihren Mut in den Straßen Jerusalems starben. Unter anderen Umständen, an einem anderen Ort, hätte er ihnen Worte der Bewunderung gewidmet. Die Schlachten gegen einen Feind wie sie hätten die Minnesänger noch jahrhundertelang besingen können. Aber dies war weder der richtige Ort noch die richtige Zeit, nun da die Krieger Christi erneut siegreich waren und endgültig niemand mehr daran zweifeln konnte, dass Gott mit ihnen - und mit ihm - war.

Schließlich wanderten seine Gedanken in den entfernen Nordwesten, zu der Stadt des griechischen Schismas am Bosporus. Wie konnten diese Herätiker es wagen, seinen Titel zu beanspruchen, ein Titel, der ihm von Karl und Otto den Großen weitergegeben wurde? Wie konnten sie es wagen, eine übergeordnete Stellung gegenüber dem Kaiser des Westens zu beanspruchen? Er hatte nicht viel für sie übrig... verdammt, dachte er, die Sarazenen konnten wenigstens nobel, tugend- und ehrenhaft sein – die Griechen waren schwach, degeneriert, ständig gegen ihn und untereinander intrigierend. Vielleicht, so sein Gedanke, würde ihnen eines Tages die wahre Macht eines Römischen Reiches vergeführt, so dass sie gezwungen waren, sich zu unterwerfen, wie Ungeziefer es tun musste. Saladin war selbst im Anblick des Henkers stark und stolz geblieben; er zweifelte daran, dass Isaakio von Konstantinopel für mehr als einen kurzen Augenblick sein Gesicht wahren könnte, bevor er in wehleidiges Betteln um sein Leben ausbrechen würde. Er hasste diese schismatischen Verräter mehr als den Papst und seine Verschwörungen.

Allerdings war ihm klar, dass seine Zeit bald kommen würde. Er war fast siebzig Jahre alt, und sosehr er sich Anderes wünschte, seine Zeit auf Erden war bald um. Wer würde den Kampf weiterführen? Es gab nur eine Sache, um die er den griechischen Kaiser beneidete: die Leichtigkeit, mit der er den Patriarchen von Konstantinopel kontrollierte – und wie wenig der Patriarch in weltliche Angelegenheiten eingreifen konnte. Vielleicht eines Tages... ein Gedanke durchbrach sein Sinnen: Vielleicht war es ihm nicht möglich, aber einer seiner Nachfolger würde in der Lage sein, die Herrschaft des Kaisers über Europa wiederherzustellen. Dieser Nachfolger würde die insolenten, stolzen Adligen und Priester vor ihm niederknien lassen, so wie es einst war – und wie es wieder sein würde.

Der Wind blus ihm Staub und Dreck ins Gesicht, trockenen Wüstensand, der vom Blut dieses schicksalhaften Tages triefte. Er wusste, dass er heute seinen endgültigen Platz in der Geschichte errungen hatte und dass er, wie Karl, Konstantin oder Augustus, seine Aufgabe erfüllt hatte. Dieser Moment des endgültigen, von Niederlagen und Rückschlägen unberührten Triumphes würde die bleibende Erinnerung an ihn sein.
Der Wind spielte mit seinem langen Umhang, lies ihn in der heißen Nachmittagsluft flattern und enthüllte die Insignien des Hauses Hohenstaufen und den kaiserlichen Adler – den Adler Cäsars.
Friedrich lächelte erneut, bis sich sein Mund zu einem wölfisches Grinsen verzog. Sein Name entfachte Furcht in die Herzen von Sarazenen und Häretikern, beherrschte sie in den Reichen des Christentums und darüber hinaus. Dieser Name wird derjenige sein, an den sie sich erinnern werden. Der Name des Mannes der großen Taten und des roten Bartes: Barbarossa!
 
Die Auswirkungen des dritten Kreuzzugs (1190-1198)

Um das Phänomen des Unheiligen Römischen Reiches im Kontext der europäischen Geschichte zu verstehen, ist es nötig, die Wurzeln seiner Entstehung zu betrachten, hunderte von Jahren vor der Krönung Ulrichs als erstem Unheiligen Kaiser. So ist es nur passend, dass unsere Geschichte im ausgehenden zwölften Jahrhundert mit Kaiser Friedrich I. von Hohenstaufen – eher bekannt als Barbarossa – beginnt.

Zwar sollte die Geschichte von Friedrichs Leben und Streben vor dem dritten Kreuzzug an einer anderen Stelle erzählt werden, aber es ist nicht zu bestreiten, dass die Einnahme von Jerusalem durch die kaiserliche Armee (im Herbst 1190) die größte und bedeutendste Leistung dieses Mannes war – zumindest in seinen Augen und denen seiner Zeitgenossen. Dass Barbarossa nach seinen spektakulären Sieg nur noch drei Jahre lebte, trug zu dem Mythos des großen Kaisers bei, der als Inspiration vieler seiner mehr oder weniger begabten Nachfolger diente. Bis heute existieren Legenden darüber, dass Friedrich nicht wirklich tot sei sondern schläft, auf den Moment wartend, an dem sein Volk ihn am dringensten braucht. Diese Zeit soll durch das Verschwinden aller Raben um jenen Berg, in dem er laut Legende schläft, angekündigt werden.

Als Friedrich Barbaross das heilige Land 1190 verließ, war es keine Frage für seine Untertanen – und, noch wichtiger, für andere christliche Regenten – dass dieser kleine, unscheinbare Mann wahrhaftig von Gott gesegnet war und deswegen mehr Macht verkörperte, als es seiner weltlichen Stellung zukam.
Es war nun praktisch sichergestellt, dass sein Sohn Heinrich (der zukünftige Kaiser Heinrich VI.) sein Nachfolger werden würde. So war Barbarossas Herrschaft trotz der Fehlschläge seiner Unternehmungen in Italien und Problemen, seine Authorität in Deutschland durchzusetzen, unglaublich erfolgreich. Als Heinrich zum König von Deutschland (und in 1190 zum König von Jerusalem) gekrönt wurde, schien die Zukunft gesichert.

Als Heinrich VI. im Jahr 1193 die kaiserliche Krone entgegennahm, war er bereits ein erfahrener Anführer. Er hatte sich als Vollstrecker der Politik seines Vaters in Italien ausgezeichnet, bis er schließlich während des dritten Kreuzzugs als Regent herrschte. Schon zu diesem Zeitpunkt konnte sich Heinrich mit einem erfolgreiches Unternehmen gegen zahllose rebellierende Guelfen in Sizilien schmücken, dass er schließlich – im Nahmen seiner Frau Konstanze, deren Erbschaft es war - als Hohenstaufendomäne in Besitz nahm.

Schon innerhalb der ersten Monate nach seiner Krönung macht Heinrich allen klar, dass er aus dem selben Holz wie sein Vater geschnitzt war. Jeder Aufstand in Italien wurde im Keim erstickt, der frisch gewählte Papst Coelestin III. Konnte nur hilflos zusehen, als Heinrichs Besitztümer Rom umschloss. Ein Botschafter wurde an den Hof des oströmischen Kaisers Alexios III. gesandt, um diesen zu Tributzahlungen aufzufordern; Alexius zögerte keine Sekunde, diesen nachzukommen. Kaum verhohlene Drohungen erreichten den Hof Richards von England, der aufgefordert wurde, Heinrich als seinen obersten Lehnsherren anzuerkennen.

Richards Ablehnung war der Anfang von mannigfaltiger politischer Feindseligkeiten zwischen England und dem Heiligen Römischen Reich, die sich durch den Rest von Heinrichs Herrschaft ziehen sollte; sie äußerte sich besonders deutlich in den Diskussion über einen neuen Kreuzzug – diesmal gegen Ägypten.
Nur zu gerne bereit, sich den Ruhm und die Schätze eines solchen Feldzugs einzuverleiben, versuchte Richard einen weiteren Kreuzzug zu provizieren. Er scheiterte jedoch letztlich am Widerstand Heinrichs und des Papstes, der, von Heinrich tatkräftig manipuliert, einen Machzuwachs Richards fürchtete. Heimlich hoffte der Papst jedoch, dass Richard seine Erlösung von dem “flegelhaften” Deutschen darstellen könnte, und schon bald begann ein heimlicher Schriftverkehr zwischen London und dem Vatikan, dessen Häufigkeit sich bald alamierend steigerte.

Unglücklicherweise konnte Heinrich – obwohl er technisch gesehen der mächtigste Monarch des Abendlands war – seine Macht nicht auf die britischen Inseln projizieren. Da auch der französische König wenig hilfe war konnte Heinrich wenig tun, außer zu warten und seine Hausmacht auszubauen und zu zentralisieren; in jenen Jahren stärkte er seine Macht in seinem neuen Besitz in Sizilien.1196 versuchte Heinrich, inspiriert vom byzantinischen Modell, das Wahlkönigtum im Heiligen Röhmischen Reich abzuschaffen und es durch eine Erbmonarchie zu ersetzen.Letztlich scheiterte Heinrich am entschiedenen Widerstand der deutschen Fürsten und der italienischen Adligen, obwohl er zum Teil erhebliche Unterstützung für seine Idee bekam. Die Wahl und Krönung seines unmündigen Sohns Friedrich zum deutschen König war ihm dabei ein gewisser Trost.

Zwischenzeitlich, in einem anderen Teil Europas, sammelten sich dunkle Wolken. 1195 wurde der oströmische Kaiser Isaak II. von seinem Bruder Alexios III. gestürzt, geblendet und eingekerkert. Ein anderer Alexios, Isaaks Sohn, konnte sich jedoch vor der Falle seines Onkels retten und fand Zuflucht am Hof Phillips von Schwaben, eines deutschen Fürsten, der mit der Tochter Isaaks verheiratet war. Beinahe sofort begann er damit, ein Netz byzantinischer Intrigen zu spinnen, die die Entfernung seines Onkels aus Konstantinopel als ultimatives Ziel verfolgten.

Heinrich war dem Thronprätendenten gegenüber eher skeptisch eingestellt; es war für ihn besser, wenn ein erwiesenermaßen schwacher, leicht beeinflussbarer Kaiser in Konstantinopel den Thron besetzt hielt. Solange Alexios III. an der Macht war konnte er davon ausgehen, dass ihm vom Osten her keine Gefahr drohte; was auch immer der junge Namensvetter ihm versprechen würde, er wäre sofort eine Marionette derjenigen geworden, die sich Heinrich entgegenstellen wollten – möglicherweise könnte er sogar seinen Untergang auslösen.

Solange Coelestin Papst war, konnte Heinrich sich damit begnügen, alle Kreuzzugspläne, die seine Macht beeinflusst hätten, zu bergenzen. Die Einführung des jungen Alexios in die europäische Politik aber machte alle Pläne hinfällig. Als Alexios Versprechen blumiger und ausgefallener wurden, bekam er viel Unterstützung aus England, Frankreich und sogar deutschen Fürstentümern, die die Idee eines neuen Kreuzzugs unterstützen – besonders, wenn dieser zum Großteil durch den neu eingzusetzenden oströmischen Kaiser finanziert werden würde.

Schließlich änderte sich die Situation 1198 noch einmal gewaltig. Papst Coelestin III. starb in Rom an einer Serie von Herzinfarkten. Die Kurie wählte einen Mann eines ganz anderen Kalibers, um seine Stelle einzunehmen, einen gewissen Lotario de Conti. Als Erbe einer der prominentesten römischen Adelsfamilien und Neffe des vorherigen Papstes Clemens III. war Politik für ihn - trotz seines jungen Alters - kein Neuland mehr. Als er das Pontifikat unter dem Namen Innozenz III. erlangte, wusste Heinrich, dass in dem Kampf um die Herzen und Seelen Europas eine neue Runde begonnen hatte.
 
The honor is more on my side, I think. :)

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Die Öffnung der Fluttore (1198-1205)

Zum Zeitpunkt seiner Ernnung war Innozenz III. siebenunddreißig Jahre alt und entschlossen, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Als seine erste Amtshandlung zwang er den Präfekten Roms dazu, ihm - anstatt dem Kaiser - Treue zu schwören. Wie zu erwarten, nahm Heinrich diese Handlung nicht gut auf. Als Innozenz 1199 verlangte, dass die Romagna wieder unter die päpstliche Herrschaft gestellt werden sollte, hatte Heinrich genug und brach an der Spitze seiner Ritter nach Italien auf. Sein erklärtes Ziel war es, Innozenz zu entfernen und ihn mit einem gefügigeren Papst zu ersetzen, was diesen dazu veranlasste, den Kaiser zu exkommunizieren..

Als Heinrichs Truppen in Norditalien einfielen wurde der Grund für Innozenz' Bravado sichtbar - das Königreich Deutschland war wieder unter Waffen und unter der Herrschaft eines gewissen Otto, Sohn von Barbarossas Kurzzeitverbündeten und Langzeitgegner Heinrich des Löwen, und den Mitgliedern der Welfen, einer den Hohenstauffen verfeindeten Dynastie.
Otto war einer der schärfsten Gegener zu Heinrichs früheren Erbmonarchieplänen gewesen und stand lange unter dem Verdacht, selbst nach der Kaiserkrone zu streben. Mit der Unterstützung von Innozenz und großen Summen Geldes von Richard Löwenherz von England und Phillip August von Frankreich (der, um die größere Bedrohung durch Heinrichs Reich niederzuwerfen, sogar seinen Groll gegen England zeitweise vergaß) war Otto in der Lage genug Unheil anzurichten, damit einige Fürsten auf seine Seite wechselten.

Nun stand Heinrich vor einem großen Dilemma. Einerseits war er bereits kurz vor Rom und konnte einen Versuch starten, die Vorherrschaftsfrage im Reich ein für allemal zu klären. Andererseits hätte er dann vielleicht kein Reich mehr, wenn er nicht sofohrt umkehrte und die Aufrührer in Deutschland niederwarf. In dieser Zwickmühle steckend blieb Heinrich keine andere Wahl als das päpstliche Friedensangebot anzunehmen, welches die Exkommunikation aufhob, die italienischen Territorien von Ancona und Romagna unter päpstliche Herrschaft stellte und die Herrschaft des Papstes in Rom selbst anerkannte.
Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte Heinrich wahrscheinlich das Angebot abgelehnt und den Versuch gestartet, seine Autorität in Italien mit weniger diplomatische Mitteln durchzusetzen, allerdings war Innozenz in der Lage gewesen, eine starke kaiserfeindliche Liga zu gründen, um den Ambitionen Heinrichs einen Riegel vorzuschieben. Der Kaiser war gezwungen, den Papst als Vermittler zwischen Otto und ihm zu akzeptieren. Zusätzlich verpflichtete er sich, mindestens eine Hand voll Regimenter für einen neuen Kreuzzug zu stellen. Die einzige Konzession, die der Kaiser dem Papst (fast noch nachträglich) abgewinnen konnte - zu diesem Zeitpunkt völlig unwichtig, wurde sie später entscheidend - war die Bestätigung seines Sohnes Friedrich sowohl als König von Sizilien als auch als König von Deutschland. Als Heinrich 1200 nach Deutschland zurückkehrte war die Beziehung zwischen Papst und Kaiser noch nie so schlecht gewesen.

Und so kam es, dass der Ruf nach einem neuen Kreuzzug im Herbst 1200 verbreitet wurde. Innozenz glaubte daran, dass dieser Kreuzzug, wenn er von einem starken Monarchen geführt wurde, dazu führen würde, dass dessen Macht bei einem Sieg gefährlich wachsen würde - er musste nur auf das Beispiel Barbarossas sehen, dessen Hinterlassenschaft die päpstlichen Angelegenheiten während Celestinans Pontifikat dominiert hatten.
Der Aufruf ging folgerichtig nicht an die gekrönten Häupter sondern an die niederen Feudalherrscher, die um jeden Machzuwachs bettelten und neue Lehnsherrschaften in entfernten Ländern mit offenen Armen begrüßen würden. Brotlose Söldner, enterbte Söhne, mindere Adlige mit Herrschaftsgelüsten - alle waren dem Papst willkommen und alle würden sie die Waffe werden, die Innozenz III. brauchte, um Ägypten der Herrschaft der Ungläubigen zu entreißen.
Noch besser, dieser Sieg würde eine neue Reihe von christlichen Staaten erschaffen, die zum Papst und der Mutter Kirche waren und nicht zu weltlichen Herrschern wie dem abartigen Heinrich.

Zu diesem Zeitpunkt wandert der Fokus unserer Geschichte in die Lagunen und Kanäle der Stadt Venedig. Eine Handelsrepublik mit einer langen Geschichte und einem längeren Gedächtnis, eine Absonderlichkeit in der von Banitenkönigen, feudalen Kriegsherren und autokratischen Imperien beherrschten Mittelmeerwelt, die mit den wenigen anderen italienischen Stadtstaaten im wirtschaftlichen Wettbewerb für Waren und Dienstleistungen war, während sie ihr eigenes Imperium aufbaute. Als im Jahr 1201 der Aufruf des Papstes zu einem neuen Kreuzzug durch Europa schallte, war Venedig im Besitz der wahrscheinlich größten Flotte des Kontinents. Schon aus diesem Grund wuchs ihr Einfluss täglich.

Die seefahrerischen Qualitäten Venedigs, lange schon Objekt königlicher und kaiserlicher Neid und Begierde, sollten nun im Nahmen Christi eingesetzt werden, nun, da der venezianische Doge Enrico Dandolo eine profitable Übereinkunft mit den Anführern der neuen Kreuzzugsarmee erzielen konnte. Er versprach, die komplette Armee nach Ägypten zu transportieren und Unterstützung im Feldzugs zu stellen; im Gegenzug sicherte er sich Garantien für einen Teil der Beute und neue Ländereien im Norden Afrikas.

Allerdings gab es noch einen unbeachteten Destabilisator, der die Vorbereitungen beeinflusste. Der junge Alexios Angelus versuchte, Unterstützung für eine Wiedereinsetzung seines Vaters (und natürlich seiner selbst) im östlichen römischen Reich zu gewinnen. Es dauerte nicht lange, bis die Venezier darin ein deutlich profitableres Unternehmen spürten. Als Alexios' Versprechungen von militärischer und finanzieller Unterstützung immer phantastischer wurden, interessierten sich die versammelnden europäischen Ritter plötzlich für das Unterwerfen des widerstrebenden und stolzen Byzanz. Sogar der Papst war an einer Möglichkeit, das große Schismas zwischen der westlichen und östlichen Kirche zu beenden, nicht abgeneigt.

Als 1205 die große Flotte vorgeblich nach Ägypten lossegelte, konnte noch niemand ahnen, was ihr letztendliches Ziel und Schicksal sein würde.
 
Die Stadt der menschlichen Gelüste (1205-1207)

Als die venedischen Galeeren nach Osten segelten, wurde der Zweck des vierten Kreuzzugs immer deutlicher. Mit dem jungen Alexios an Bord hatte die Armee nun nur noch ein Ziel: ihn auf den oströmischen Thron zu setzen. Danach wollten sie die Macht des Herrschers von Konstantinopel dazu benutzen, Ägypten einzunehmen, die letzte Hochburg der Sarazenen im Nahen Osten.

Die Armee setzte sich aus vielen Völkern zusammen, die französischen und italienischen Rittern und ihr Anhang stellten dabei das Hauptkontingent. Es gab allerdings ein betrachtliches deutsches Kontingent, dass, von Heinrich geschickt, aus handverlesenen loyalen Truppen bestand. Auch wenn es nur etwa ein Drittel der Armee ausmachte, so waren hier die Kampferfahrendsten versammelt. Einige von ihnen waren Veteranen des dritten Kreuzzugs, während andere von den Geschichten von Reichtum und Macht von ihren Vätern oder älteren Geschwistern inspiritert wurden. Im Sommer 1205 näherte sich die große Flotte langssam dem Bosporus, was unter den griechischen Landbesitzern und Konstantinopolitanern eine Panik auslöste.

Mut zählte nicht zu Alexios III. wenigen Tugenden: der Anblick des Kreuzritterlagers direkt vor den Mauern seiner Hauptstadt war mehr, als er ertragen konnte. Im Schutz der Dunkelheit machte er sich mit allem, was er vom kaiserlichen Schatz mitnehmen konnte aus dem Staub und floh in eines seiner thrakischen Besitztümer.
So verblieb das oströmische Reich im Moment seiner größten Schwäche ohne Kaiser und ohne Anführer, der sich gegen die westliche Armee stellte.

Ohne brauchbare Alternative wurde der alte Isaak II. aus seiner Zelle geholt und in kaiserliches Purpur gekleidet, was ihne als Herrscher wiederherstellte. Wegen seiner Blindheit, was ihn normalerweise als Herrscher disqualifiziert hätte, wurde der junge Alexios IV. Eiligst in die Stadt gebracht und zum Mitkaiser gekrönt. Jetzt ruhten alle Augen auf dem Kaiser, der die Versprechung, die er in den Höfen Europas gemacht hatte, erfüllen sollte – und die er jetzt wahrscheinlich bitterst bereute.

Als eine der ersten Begleiterscheinungen seines neuen Amtes traf Alexios im Angesicht der miserablen Lage der imperialen Finanzen nach der jahrelangen Misswirtschaft seines Onkels beinahe der Schlag. Nur durch extreme Maßnahmen und Konfiszierungen von kirchlichen und auch einigen privaten Vermögen konnte er die Hälfte des versprochenen Betrags an die Anführer des Kreuzritterheeres bezahlen. Das half seiner Beliebheit beim Volke kein bißchen, da diesen sehr wohl bewusst war, wohin ihr Geld floss.
Auch das bereits verrottende Militär stand nicht hinter ihm – mehrere Generäle stellten öffentlich seinen Anspruch auf den kaiserlichen Thron in Frage.

Auf der anderen Seite der Stadtmauern war allerdings eine Armee, die fest entschlossen war, die ihnen versprochenen Summen einzutreiben – wenn nötig mit Gewalt. In dieser Armee schwang sich Enrico Dandolo, der Doge Venedigs, allmählich zum Anführer auf.
Diese Entwicklung hätte kaum zu einem ungünstigeren Zeitpunkt kommen können, da Dandolo eine lange gehegte Feindschaft zu den Byzantinern hegte, die – so sagten Gerüchte – auf die Unruhen zwischen 1186 und 1887 zurückging, die vielen Latinern ihr Leben und Dandolo sein Augenlicht kostete.
Unter diesem Anführer wandelte sich das Ziel des Kreuzzugs allmählich von einer Inthronisation eines ihnen freundlich gesinnten Kaisers zu einer feindlichen Übernahme des schismatischen Griechenreiches.

Obwohl die Geldforderungen der Kreuzritter immer lauter wurden war Alexios IV. nicht in der Lage, sie zu befriedigen. Die theoretische Einheit der Kirchen wurde in seinem Volk nicht akzeptiert und die Byzantiner fragten sich, ob nicht jemand Kompetentes anstelle der Angeli den Thron besteigen sollte.
1206 nahm Alexios Ducas – Spitzname Murtzuphlus wegen seiner zusammengewachsenen Augenbrauen – das Schicksal selbst in die Hand und tötete seinen jüngeren Namensvettern, um danach den Thron als Alexios V. zu besteigen. Isaak II. starb bald darauf; glaubwürdige Gerüchte einer Vergiftung machten bald die Runde.

Dieser Thronwechsel war genau der Vorwand, den die Kreuzritter brauchten. Der neue Kaiser lehnte es ab, ihre Forderungen nach weiteren Zahlungen zu erfüllen. Als er die Stadmauern und die Garnison der Stadt verstärkte, trafen sich Dandolo und seine Verbündeten in den äußeren Distrikten von Galata, um ihre Eroberungs- und Teilungspläne zu konkretisieren.

Am Morgen des 6. August 1206 begann der Stum auf Konstantinopel über Land und über See. Die ersten Kämpfe waren hart: Angriffswelle nach Angriffswelle wurde an den Stadtmauern abgewehrt; aber die Situation war weder innerhalb und außerhalb der Mauern rosig.
Die demoralisierten byzantinischen Truppen waren kaum in der Lage, die Angreifer abzuwehren. Nur die Regimenter der varanganischen Garde war zu verdanken, dass die Stadt nicht innerhalb der ersten 24 Stunden fiel. Viele adlige Familien versuchten, sich mit Sack und Pack auf ihre Besitztümer außerhalb der Stadt zu retten, einigen sandten sogar Mitteilungen an die Kreuzritter, um sich einen sicheren Fluchtweg zu sichern.

Außerhalb der Mauern brach der unterschwellige Konflikt der Kreuzritterkontingente auf. Die ersten Angriffe wurden hauptsächlich von italienischen und französischen Truppen durchgeführt; die von Heinrich gesandten Deutschen waren kaum an den Kämpfen beteiligt. Jetzt pochten die Venedier und Franzosen darauf, dass die Deutschen den nächsten Angriff anführen sollten. Der Befehlshaber, von Heinrich persönlich ausgewählt, brachte diesem Ansinnen – wie überhaupt dem Angriff auf Konstantinopel - keinen großen Enthusiasmus entgegen. Im Gegenteil: sie hatten sogar Geheimbefehle erhalten, den Kreuzzug nicht zu einem Siegeszug der päpstliche Liga werden zu lassen.
Am Morgen des zweiten Tages schien es so, als ob die Kreuzritter nicht einmal mehr einen effektiven Angriff durchführen konnten, so sehr stellte sich ihre Armee gegeneinander.

Schlussendlich sorgte ein Besucher für eine grundlegende Änderung der Situation. Eine deutsche Patrouille fand das Versteck Alexios' III. und brachte den flüchtigen ehemaligen Kaiser mitsamt den Überresten seines Schatzes in das deutsche Lager.
Zwar war er ein Thronräuber und erwiesenermaßen ein Feigling, aber mit dem Tode von Isaak II. und Alexios IV. war er der einzig verbliebene legitime Thronkandidat. In offenem Widerstand gegen die Veneder und Franzosen proklamierte die deutsche Armee, dass sie für die Widerherstellung Alexios III., aber nicht für die Einsetzung eines lateinischen Kaisers kämpfen würde.

Im Angesicht des Scheiterns seiner Pläne versuchte Dandolo, die Anführer des deutschen Kontingents zur Zusammenarbeit zu bestechen. Wenn sich tatsächlich ein Drittel der Armee absetzte, dann wäre seine letzte Chance auf Eroberung Konstantinopels, sich mit ihnen auf irgendeinen Kompromiss zu verständigen. Im Oktober waren diese Verhandlungen praktisch zum Stillstand gekommen, da die Positionen beider Lager soweit voneinander entfernt waren, wie nur möglich.

Während die letzten Oktobertage dahinflossen, erhielt das deutsche Lage einen anderen Besucher, diesmal einen von noch höherer Bedeutung. Mitsamt Rittern und Gefolge erschien Phillip von Schwaben, Bruder und rechte Hand des Kaisers. Alle Verhandlungsversuche waren jetzt endgültig gescheitert, da Phillip recht schnell zu der Aussage kam, dass die französichen und italienischen Kontingente nicht mehr benötigt würden.

Wenige Tage nach der Ankunft Phillips starb Enrico Dandolo, ein verbitterter, kranker und gescheiterter alter Mann. Die Streiter aus Venedig und Frankreich waren somit ohne Anführer, ein idealer Ansatzpunkt für Phillip. Er versammelte die Anführer des Kreuzzugs um sich und verkündete, dass er – als Repräsentant des Kaisers – die höchste Befehlsgewalt habe und dass die Armee sich ihm anschließen solle.
Alle Anführer, die ihm widersprachen wurden schnell hingerichtet oder zum Schweigen gebracht. Da nun das Lager der Deutschen stärker und besser organisiert war, als die der anderen Kontingente, gab es keinen Raum mehr für Widersprüche.

Während sich die Armee auf den Winter vorbereitete, setzte Phillip Gesandten nach Gesandten nach Konstantinople in Bewegung, um mit dessen Kaiser eine Einigung zu erreichen – oder mit den führenden Adelshäusern, die sich von dem Schock des Angriffes inzwischen erholt hatten.
Die Präsenz der Kreuzfahrerarmee war ihnen zwar ein Dorn im Auge, aber wäre ein wiedereingesetzter Kaiser wirklich ein so hoher Preis dafür, dass diese Barbaren sie in Ruhe lassen würden? Dies war die Frage, die sich viele byzantinische Adlige Ende des Jahres 1206 stellten.
Am heiligen Abend, gerade als Alexios V. in der Hagia Sophia zum Gottesdienst erschien, griffen ihn adlige Verschwörer an und hackten ihn in Stücke, bevor seine Leibwache eingreifen konnte.

Erneut war die große Stadt ohne Herrscher; allerdings wollte die Bevölkerung Alexios III. nicht als rechtmäßigen Herrscher anerkennen, seine Herrschaft war ihnen noch zu gut im Gedächtnis geblieben. Stattdessen machte der Senat den Kreuzfahrern ein anderes Angebot.

Um die Armee vor ihrer Stadt loszuwerden und um die Ankunft einer möglichen weiteren zu verhinden, entschieden die Senatoren, dass Alexios Angelus nicht für die Herrschaft geeignet sein. Aber war Phillip nicht der Ehemann von Isaaks Tochter? War er nicht auch der Bruder des westlichen Kaisers, des mächtigsten Mannes in Westeuropa und ein Verbündeter, den man sich um jeden Preis sichern sollte?
So kam es, dass Phillip von Schwaben am Neujahrstag des Jahres 1207 in den kaiserlichen Purpur gekleidet wurde. Die Nachricht seiner Erhebung wurde, sowohl in Konstantinopel als auch im Rest Byzanz und am Hofe Heinrichs, mit Erleichterung aufgenommen.

Jemand anderes war allerdings sehr, sehr wütend. Die staufischen Emporkömmlinge hatten es nicht nur geschafft, ihn diesmal zu hintergehen. Nein, Innozenz III. konnte nun nicht mehr darauf hoffen, jemals wieder eine Armee für seine eigenen Zwecke auszuheben.
Die Exkommunikation Heinrichs und Phillips wurde jedoch nur durch das Gerücht verhindert, dass die kaiserliche Armee sich Rom näherten.

Aber, dachte er sich, lass die Hohenstaufen nur ihren kurzen Triumph auskosten. Innozenz' Koalition zählte immer noch Richard Löwenherz und Philllip August von Frankreich, zwei erbitterte Gegner, die nur von ihrer Furcht, ihrem Hass und ihrem Neid Heinrich und seinem Haus gegenüber zusammengehalten wurden.
Während Heinrichs Macht wuchs, wurde es nicht allmählich Zeit, dass Frankreich und England dem Papst und seinem großen Plan zu Hilfe eilten?
 
I actually ran out of ideas past 1750...

Any areas you'd like to see?
Industrial revolution, an ATL Napoleon, Revolutions, Socailism, you name it! The 19th century was my favorite time period. Also, you didn't do enough of Asia or Africa.
 
Hmmmm......

Out of curiosity - you didn't get confused by the "Histories of our World" and the other installments?
 
I've actually started to chart this in TL form from the beginning....

Here's a sample...

Part I (1190-1198)

POD: Barbarossa lives

1180 – Barbossa leaves the Holy Land
1186 – “Latin” Riots in Constantinople/Byzantium
1187 - “Latin” Riots in Constantinople/Byzantium
1193 – Henry VI gains the Imperial throne of the HRE
1194 – Fredrick, son of Henry VI, is born
1196 – Henry VI attempts to reform succession of the HRE
1195 - The Eastern Emperor Isaac II was overthrown by his own brother Alexius III, blinded and imprisoned. [ERE]
1198 - The Pope Celestine III, already an invalid after series of strokes, died in Rome. In his stead, the Curia elected a man of a very different caliber, the one Lotario de Conti, later crowned Innocent III [ROME]

Part II (1198-1205)

1199 – Conflict with Henry VI and Innocent III [ROME/Ger.]; dispatching of knights
1200 – Announcement of a new crusade
1201 – Crusade is spread throughout Europe
1205 – The Crusade leaves Western Europe

Part III (1205-1207)

1205 – The Crusade reaches Byzantium
August 6, 1206 – Constantinople/Byzantium is formally assaulted by the Crusades
New Year’s Day, 1207 - Philip of Swabia was invested with the Imperial Purple [ERE]

Part IV (1207-1212)

1207 – Pope Innocent III plots against Henry VI [HRE]
1210 – Due to the HRE Civil War, Henry VI is killed in battle;
The Second Siege of Constantinople/Byzantium is launched
Fredrick, son of Henry VI, launches an invasion from Sicily

Part V (1212-1218)

1212 – Europe is recorded to have “been on the brink of collapse”
Early 1213 – Pope Innocent III summons de Monfort to get rid of heretics in France.
Mid-1214 - Pope Innocent III launches the “French” Crusade and the said military expedition lands in Lyon.
1214 to 1215 - A number of battles were waged between the Crusaders and the local armies, now gathered under the leadership of one Count Raymond of Toulouse
1216 - Raymond was captured under the flag of truce, and imprisoned, whereas de Monfort claimed the title of Count of Toulouse for himself, with full endorsement of the Pope.
1217 – Jerusalem falls to Islamic rule yet again.
1218 – The Papal supported “anti-Emperor” Otto IV [of the HRE] succumbs to fever
Theodore Lascaris [of the ERE]] fell from his horse on a hunting trip, breaking his back in process and promptly dies
Alexius Comnenus becomes Alexius VI
Also in this year, Ertugrul, OTL father of Osman & founder of the Ottoman Empire, is born

Part VI (1219-1230)
1219 -Pope Innocent III refuses to crown any of the claimants to the Imperial throne of the HRE
1221- By this year territories claimed by the Byzantines extended into Asia Minor, southern coast of the Black Sea all the way to Trebizond, large chunks of Thrace, and most of Macedonia.
Early 1220 - Sicilian ambassadors are secretly dispatched to England to stop the English Civil War between Arthur and King John (whom later has a hand in the death of the former)
1220 - Louis VIII succeeds his late father Philip as King of France
1220-1226 – Louis VIII is offered the throne of England and pursues his claim through military action
1223 – Fredrick is recognized as lawful Emperor through most of Germany
1226 – Louis VIII controls much, if not all, Southern England by this year
Frederick’s forces masses to attempt an invasion of Central Italy, and subjugation of the Pope, when news arrives that Innocent III is dead
1227 – 1228 – Fredrick manages to engineer the election of Pope Innocent IV and the Fifth Crusade
1230 - Ergutrul’s raiders attack Seljuk and Armenian settlements on the fringes of the Eastern Roman Empire

Part VII (1230-1243)

1230 - Frederick II was finally ready to undertake the promised Crusade. However, efforts in having his son, Conrad, crowned as King of Germany, are not as successful.
Summer of 1230 – Envoys of Fredrick II return from Baghdad, where the Abbasid Caliph al-Mustansir granted his demands for return of Jerusalem, as long as Frederick promised to undertake to protect the Muslim residents of the city and Muslim pilgrims.
1232 – Innocent IV dies, some say due to his frustration of being outwitted by Fredrick II of Germany/HRE
1233 – Pope Clement IV is elected as Supreme Pontiff
Also in this year, an army of Russian princes are crushed on the shores of river Kalka by a previously unknown menace, a horde of steppe warriors from the northern outskirts of China that seems unstoppable.
Alexius VI of the Eastern Roman Empire dies in his sleep and the throne passes to his successor without any contest.
July 1233 - The late Emperor’s son Andronicus is crowned in Hagia Sophia as Andronicus II
Early 1234 - The last vestiges of Catharism in Languedoc (a region in Southern France) were extinguished, and fires burned high fed by both the supposed heretics and the people who had the misfortune of living by their side. Those fortunate to survive flee to Muslim Spain.
1236 - The situation on the Iberian Peninsula stabilizes enough to where the Nasrid Caliph of Granada, Muhammad (the first) is able to start retaking some of the splinter taifa kingdoms and reassert control over whatever little was left of Muslim Spain.
1237 – Fredrick II’s Crusade is still in Italy
Late 1237 - Frederick II finally leaves Italy
1237-1239 – Mongol raids continue against Russia
1238 - Frederick II takes Carthage
1239 – Fredrick II secures all surrounding areas around the said city
1240 – Fredrick II invades the Papal State
Batu Khan captures Kiev.
1242 - Mongols under command of Baiju take Erzerum from the Seljuk Sultan Kai Khusrau II
1243- Andronicus dispatches his uncle David along with a large contingent of Turkish cavalry under command of Ergutrul against the Mongols; the result was nothing short of disastrous. As a result, Andronicus invests Ergutrul with the rank of Despot of Trebizond.
 
I do have up to part 9 (10?) listed so I can post it up here if anyone is interested (or want to participate in the listing of the TL form*).

Alas, I am not on my own laptop right now so I will post what I can later.

*can actually PM me
 
I do have up to part 9 (10?) listed so I can post it up here if anyone is interested (or want to participate in the listing of the TL form*).

Alas, I am not on my own laptop right now so I will post what I can later.

*can actually PM me

I'd like to see it posted - it is quite different seeing the early chapters transformed this way, and brought down to the most important happenings.
 
The TL.

The Parts (i.e. I, II, III) can be corresponded to the original post in the years (IE 1XXX - 1XXX).

The Interlude has been included but due to the narrative diction of the Prologue, it has only been rendered as 'POD' due to the lack of details in relation to the years.

Part VIII (1243 – 1250)

1243 - Clement IV dies and is replaced by Alexander IX
Also in this year, the only Eastern European states that rival the Mongol Empire are; the Republic of Novgorod in Russia, the Byzantine Empire and the Despotate of Trebizond.
Unfortunately, the awesome potential of a Greater Mongol Empire are nixed when Ogadai, the quasi “Emperor” of the Mongol Empire dies, and various other leaders of the said entity rush back to Mongolia to contest their claim for that post.
Also within this year, Alexander IX (“The Papacy”) and Fredrick II continue their very harsh disagreement.

1246 – Fredrick II plans a formal invasion of the Papal States delayed from its original plans due to the Mongol Empire.

1247 - Frederick’s armies finally marches north

Winter of 1247 - Frederick’s armies reach the gates of Rome; Pope Alexander IX flees and an Anti-Pope is elected at the bidding of his German/HRE master

Late 1249 - The war for Northern Italy begins

Part IX (1250-1265)

Early 1250 – the Papal See relocates to France

July 1250- Frederick’s army wins a major victory that decisively swayed the Genovese opinion to the point where the Pope was no longer feeling safe or welcome in the city. Grudgingly, Alexander decided that the French king’s offer was the best he had, and set his course for Paris. At the time of his unwilling escape, he did not know that he would never see Italy again.

Late 1250 - The Genovese and Frederick finally made a peace deal, costing the city-state much in terms of financial obligations, but otherwise leaving it as an Imperial free city – basically restoring a status quo. The Venetians were not happy about this, but at the same time, the gains in colonies they made during the war more than compensated.
Louis IX is crowned the (French) Holy Roman Emperor by Alexander IX

1252 – Fredrick II adopts the monk’s habit and passes the throne to his son, who is crowned Conrad IV. Also in this year, plague hits Europe.

1253 – The Black Plague (as it is named) hits Germany and Italy

1254 – The Black Plague hits Rome

1255 – Alexander IX dies; the contest between who is Emperor of the HRE emerges between France and Germany/Italy/etc.

1256 – The Black Plague subsides
Also in this year, Emperor John III replaces Andronicus II of the Eastern Roman Empire.

1257 – An “Imperial Congress” is launched of the other HRE (not France)

1258 - Hulagu Khan’s sack of Baghdad reaches Anatolia; Ergutrul arbitrarily names his infant son Basil as co-Despot, despite usually requiring Constantinople’s approval to do anything of a kind.

1260 - Ergutrul’s raiders manages to retake Nicomedia from the local Mongol and Turkish tribes

1262 – Ergutrul wins a major victory against the resurgent Sultanate of Rum, and forced the Sultan to pay annual tribute
Also in this year, a number of German barons practically defects to Louis IX, claiming to recognize him as the lawful Emperor; a war breaks out between France and the HRE

Part X (1265-1290)

1266 – The War commences with Conrad IV restoring Alsace-Lorraine to a true Imperial dominion.

1267- The remaining German barons vows to protect their independence by forming an alliance of the prominent duchies and states within Germany, where the primary players were the duchies of Saxony, Bavaria, Thuringen, and Austria. Leading this alliance of convenience was Charles of Habsburg, a duke of Austria, and a member of a family only recently arriving into prominence, although they had been the rulers of Austria for some time by now. Charles crowns himself as Charles IV, (the third) Holy Roman Emperor

1268 – Louis IX of France dies and is replaced by Phillip III who is also crowned Holy Roman Emperor by the Papal See in Exile.

1270 – The War over Germany begins with Charles IV and Conrad IV. Phillip III does not participate due to unruly activities in England.

1272 - Conrad decides on an all-out offensive against the Habsburg lands in Austria, hoping to crush his primary rival’s power base with one concentrated blow. Alas, this is fated to be a major defeat and Conrad perishes in combat. The forces that do survive limp back to Italy with Conrad’s son, Henry (VII) crowned as Holy Roman Emperor (although in actuality, King of Italy and bits of Germany).

Spring 1273 – Henry VII re-launches his father’s campaign to subdue Germany

1273 – Henry VII is not crowned as Holy Roman Emperor

1274 – Henry VII has his first battle against the Hapsburg Army.

1275 – Negotiations begin with Charles IV and Henry VII; Charles IV is recognized as “Kaiser” and Henry VII is recognized as
ruler of Italy

Late 1275 – Henry VII returns to Italy

1276 – Henry VII states that the capital (of his realm) will be positioned in Rome

1268 - Most of the Mongols are gone from Anatolia or assimilated into unruly Turkic tribes that still thrived in the interior; the Sultanate of Rum, long moribund, was not able to exercise any real authority

1270 - Ergutrul inflicts yet another serious defeat on the forces of Sultanate of Rum

1279- The marriage of Basil “the Turk” (son of Ergutrul) marries Anna Comnena, the daughter of Manuel II (the current Emperor of the [Eastern] Roman Empire) is solemnized in Nicomedia in the presence of the Emperor himself. Thus an Imperial family line is created.

1282 - Manuel’s son Andronicus deposes and blinds his father, mounting the throne as Andronicus III. A civil war emerges between Basil and Andronicus.

1283 – The Anti-Pope Marcellus (in Rome) and the Pope Urban IX (in France) disagree with each other, thereby causing another civil war between Germany and Italy (both HRE “territories”). Urban IX crowns Charles IV (Hapsburg) as the formal HR Emperor (all the while ignoring France which is busy at the moment in England).

1283 to 1285 – The HRE “Civil War” between Charles IV and Henry VII takes place, mostly relegated to Northern Italy.

1286 – The Battle of Ravenna commences with Henry VII suffering a huge defeat. Only Apulia and Sicily still hold the banner for Henry VII with the anti-pope Marcellus thrown in prison. At some point within the year, Marcellus dies of unknown (rumor has it of his own teeth) origin.

1287 – Naples falls to Charles IV and is utterly devastated.

1287-1289 – Henry VII faces more reverses and hastily finds some avenue to escape his certain doom. Sadly, the Venetian galleys that were supposed to support him do not and thus he becomes a prisoner of the said city-state.

1290 - Henry’s wife, Maria of Hapsburg dies. Jerusalem is recorded to be on the verge of falling to the Saracen (again) and Carthage descends into relative lawlessness. At an unknown date within this year, Henry VII is executed in front of St. Mark’s chapel with his rival in attendance.

Part XI (1290-1310)

1290 [cont.] – Charles IV enters Rome with much celebration. The Papal States are reinstated.

1291 - – Charles IV is recorded to have been ill and given only two years to live.
February 18, 1291 – Manfred, either son of Henry VII or some other relative, perishes. The hopes of the Hohenstaufen line actually ruling a kingdom dies with him. Those that survive (mostly of the female gender) swiftly disappear as well.

1293 – Charles IV dies at the age of seventy four. Adolf of Nassau is elected as Emperor and takes the name Adolf I. Those of Charles IV’s family continue their reign as the rulers of their own domain (Austria).
As of this year, only three Russian states exist; Moscow (centering and controlling lands around the city), the ancient state of Novgorod (centering around that specific area and partially democratic), and Tver (formerly a colony of the latter but benefiting from it’s position as a trading capital)

1293 – 1295 – Tensions between Tver and Moscowy increase over minute issues

1293 – Lithuania converts to Christianity as the last European state to do so.

1295 – War breaks out between the two states

1296 - Jerusalem, long holding on by a thread, finally falls to the armies of Abbasid Caliphate

1297 – Tver wins and their rulers begin to stylize themselves as “Grand Prince(s)”

1298 – Baghdad falls to the Mongols

1301 – Adolf I of the (re-united) HRE dies. He is replaced by Henry of Luxembourg (now Henry VII) who continues a short period of peace under his rule, although activities in Sicily belay this reputation.

1302 – The long-moribund Sultanate of Rum falls to Basil III

1304 – Henry VII dies. Albert, a grandson of Charles IV, becomes Emperor. At this point the “Sicilian Heresy” ignites and flourishes under Albert’s chagrin/prosecution. It should also be noted that at this time, Rudolph of Habsburg, rules Sicily in the family’s name, rather than the Empire’s.

Winter 1305 – Rudolph calls for help due to increased rebellion. Adolf I joins his cousin in the merry acts of brutality against the island’s native population.

1306-1307 – Sicily becomes a battleground with war crimes committed left and right.

1307 - Baghdad is re-conquered by the Abbasid Caliphate

Late 1307 – The Sicilian “Campaign” is finished. The newly elected Pope Innocent V prohibits the Emperor from committing more deaths. The Hapsburgs become a strong object of hate in Sicily.

1307- 1310 – Another crusade is formally organized by the HRE.

1308 -1309 – Internal dissent decreases the hold that the Caliphate has over their lands

1308 - Epirus’ last Despot Nicephorus dies and the city falls to Basil III’s army.

1310 – Only Egypt and Palestine remained firmly in Abbasid control.
At this date there are several independent states within the region; the Kingdom of Antioch (holding much if not all of the Holy Land), Syria, and the Emirate of Mosul. This period (beginning from this date onward) garners the reputation of “the Sorrowful Years”, in reference to the lack of unified authority in the Middle East during the time, and the general economic and scientific stagnation that was to prevail in the region until late XIVth century and the rise of Khalil of Aleppo.
Also as of this date, Basil III (whom wins the throne of Constantinople) institutes the policy of incorporating the Turkish people of Anatolia into the Empire as loyal citizens instead of forcing them to leave the territories they occupied, leaving them depopulated and somewhat useless to Greek agriculture due to the effect herds of grazing sheep and other animals raised by the Turk settlers as primary source of sustenance had on productivity of soil.
Albert (the First) Hapsburg’s Crusade leaves Italy.
 
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