Der Berater Peter Steinbach von der Uni Mannheim ist "glücklich" über dieses Drehbuch: "Es ist historisch akzeptabel, dafür stehe ich ein." Der Film zeige mit seinen Mitteln, wie Rommel in eine schwierige Situation gestellt wurde, wie er "hin und her oszillierte" und der Situation "nicht genügte - während Hitler-Attentäter Staufenberg sich zum Handeln überwand". Er halte nichts davon, sagte Steinbach, nachträgliche Überlieferungen zu Rommels Rolle, etwa über die Absicht zur Tötung Hitlers, einzubauen. An ihrer Zuverlässigkeit müsse man zweifeln.
Dennoch gingen von der Alb auch Signale aus, dass man sich verständigt. Er und SWR-Abteilungsleiterin Christine Strobl kämen gerade von einem Gespräch mit der Familie, sagte Hofmann, "wir wurden warmherzig empfangen und von Manfred Rommel nach einer positiven und klugen Auseinandersetzung am Gartentor verabschiedet." Der Stuttgarter Alt-OB Manfred Rommel sagte auf Anfrage, er habe bei seinen Gesprächspartnern guten Willen gespürt und er selbst sei ja auch befangen. Die Sache sei insofern erledigt. "Jetzt hoffen wir einfach, dass der Film was wird."
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